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Eine Gemeinschaft die Generationen verbindet

Vorstandsbericht 2015

Das Jahr 2014 und 2015

Im Jahr 2014 wurden die Änderungen aus den Jahren 2012 und 2013 fortgesetzt und dank der Anregungen der Jäger des Jägercorps weiter optimiert. Im Vordergrund standen die Weiterentwicklung unseres Jägerballs und des Jägercorpsschießens.

Endlich konnte der Maibaum fertiggestellt und an die Bruderschaft übergeben werden. Der neue Maibaum erweist sich als wetterbeständig und bedeutet für die Zukunft einen deutlich geringeren Pflegeaufwand. Aufgrund des Materials der neuen Maibaumschilder werden zudem die laufenden Unterhaltungskosten erheblich reduziert.

Auch das Jahr 2015 hat mit Änderungen und einer Weiterentwicklung unserer Veranstaltungen begonnen. Wir sehen einen guten Weg, der auch in Zukunft weiter verfolgt werden soll. Aber selbstverständlich gibt es immer Optimierungsmöglichkeiten.

Jägerball

Im Jahr 2014 fand eine wesentliche Änderung des Jägerballs statt. Während in der Vergangenheit die Jägerbälle noch im GBG durchgeführt worden sind, fand der Jägerball 2014 erstmals im Pfarrzentrum Holzbüttgen statt. Die Gründe hierfür lagen in der Größe der Räumlichkeiten, im Rauchverbot auf dem Schulgelände des GBG sowie in den Kosten der Veranstaltung.

Mit dem Wechsel zum Pfarrzentrum Holzbüttgen sollte auch das Abendprogramm verändert werden und das Ziel einer „Jägerparty“ umgesetzt werden. Aufgrund des Wunsches einiger Jäger haben wir jedoch von radikalen Veränderungen der Veranstaltung abgesehen, da der Anlass, die Krönungen unseres Jäger- und Jungjägerkönigs sowie er Charakter eines Balles nicht gänzlich verändert werden sollte.

Der Anfang der notwendigen Änderungen des Jägerballs wurden jedoch im Jahr 2014 endlich gemacht.

Da aller Anfang schwer ist, waren noch nicht sämtliche Dinge perfekt. Dank der Erfahrungen, die wir an diesem Abend sammeln konnten und dank der Rückmeldungen der Jäger konnten wir jedoch für den Jägerball 2015 einige weitere Änderungen und Verbesserungen einbauen.

Die Änderungen für das Jahr 2015 sahen daher insbesondere eine Auflockerung der räumlichen Enge vor, die durch ein neues Tischkonzept umgesetzt werden konnte. Hiermit wurde der Wunsch nach einer größeren Tanzfläche umgesetzt.

Durch Investitionen in eigenes Dekomaterial konnte zudem das Ambiente des Abends erheblich verbessert und aufgrund unseres äußerst positiven Kassenstandes konnten die Getränkekosten (Biermarkenpreis 1,00€) erheblich reduziert werden.

Dies soll v.a. ein Dank an alle Jäger sein, die unsere Veranstaltungen besuchen und damit das Jägercorps insgesamt unterstützen.

Sicherlich gibt es immer noch Dinge, die es zu optimieren gilt. Hierfür wünscht sich der Vorstand des Jägercorps eure Unterstützung. Teilt uns bitte eure Wünsche und Vorschläge mit, die wir in unsere zukünftigen Planungen einfließen lassen werden.

Jägercorpsschießen

Im Jahr 2014 wurde das Jägercorpsschießen zum zweiten Mal am Schießstand am Bruchweg durchgeführt. Damit das Jägercorpsschießen ein wenig wetterfester wird und aus organisatorischen Gründen fand das Jägercorpsschießen jedoch auf dem Parkplatz der Zweifachturnhalle Holzbüttgen statt.

An dem Konzept wurde hingegen nur wenig geändert. Dann das Ziel eine Veranstaltung kostengünstig anzubieten wurde bereits erreicht. Und dennoch konnten wir die Preise gegenüber dem Jahr 2014 senken. Trotz der Preissenkung wurde die Veranstaltung zum zweiten Mal in Folge mit einem positiven Kassenstand abgeschlossen.

Einen besonderen Dank gilt v.a. auch unseren Helfern (Jgz. Enzian, Fidele Jonge, Holzbüttger Freischütz, Jägerblut), die sich sowohl um den Ausschank, das Grillen sowie erstmalig um Kaffee und Kuchen gekümmert haben.

Für das Jahr 2015 haben wir kleinere Änderungen vorgesehen. Um die Organisation zu erleichtern hat das Jägercorps einen eigenen Partypavillion angeschafft. Der Ablauf der Schießen wurde leicht geändert, um zeitliche Konflikte zwischen den einzelnen Schießwettbewerben zu beseitigen. Jedoch haben die Vögel in diesem Jahr den Zeitplan zu Nichte gemacht, denn diese wollten nicht von der Stange herunter.

Das Jägercorpsschießen erlebt eine sehr gute Entwicklung. Doch um unser Jägercorpsschießen zu einem Familienfest auszubauen und auch die bisherige Form aufrecht zu erhalten, bedarf der Vorstand des Jägercorps die Unterstützung unserer Mitglieder.

Der Aufwand, der bereits heute für die Veranstaltung notwendig ist, kann nicht alleine durch die Manpower des Vorstands bewältigt werden. Dies umfasst insbesondere den Ausschank und die sonstige Verpflegung. Auch in Sachen einer Kinderbelustigung oder sonstigen Ideen, die noch in die Veranstaltung eingebracht werden könnten, kann der Vorstand nicht alleine tätig werden. Hierfür ist die Manpower des Vorstands nicht ausreichend. Denn Moderation, Schießwettbewerbe, Gästebetreuung, Kassendienst fordern die gesamte Aufmerksamkeit des Vorstandes. Daher bittet der Vorstand alle Mitglieder um Unterstützung, wobei wir offen für eure Vorschläge sind.

Anregungen und Kritik

Beim Jägerball und dem Jägercorpsschießen gehen die Meinungen der Jäger im Corps teils weit auseinander. Dem Vorstand ist es leider nicht möglich, es jedem einzelnen Jäger recht zu machen.

Der Vorstand kann hier nur versuchen, alle Interessen und Vorschläge möglichst unter einen Jägerhut zu bringen. Das es bei der Mitgliederzahl nicht möglich ist, jede einzelne Meinung vollumfänglich umzusetzen, ist nachvollziehbar. Hier liegt es aber an jedem einzelnen Jäger über seinen Tellerrand zu schauen und den Gemeinschaftsgedanken zu pflegen. Gerade im Schützenwesen ist die Gemeinschaft ein zentrales Gut, welches es zu bewahren und zu pflegen gilt. Hier gilt es jedoch insbesondere andere Ansichten und Meinungen zu respektieren und nicht gegen andere zu wettern.

Letztendlich ist das Schützenwesen und damit auch das Jägerdasein eine Tradition und eine Freude für uns zu gleich. Dabei dürfen wir jedoch nicht modernere Entwicklungen unserer Zeit in der Tradition verlieren, sondern wir müssen uns (auch für Außenstehende) diesen Entwicklungen öffnen, ohne selbstverständlich das traditionelle aus den Augen zu verlieren.

Auffällig ist das Anwesenheitsverhalten im Jägercorps. Während einige Jäger bzw. Züge regelmäßig an Veranstaltungen teilnehmen, fehlen andere (z.T. mit merkwürdigen Entschuldigungen) recht häufig. In Einzelfällen hört man, dass es sich wohl um stille Protestaktionen handelt. In anderen Fällen scheint es die Trägheit aber sicherlich auch der Alltagsstress zu sein.

Doch wenn auch Sätze fallen wie „..was haben wir denn davon, wir kommen ja nicht…“, dann führt dies wieder auf den  vorher erwähnten Tellerrand zurück. Dabei liegt es nicht an der mangelnden Zeit, sondern an der Meinung, das einem etwas nicht gefällt. Doch das Fernbleiben schadet nicht dem Vorstand, sondern v.a. dem Jägercorps und dem ganzen Schützenwesen. Denn was sollen neue Mitglieder und jüngere Menschen nur von so etwas halten? Das Fernbleiben ist definitiv der falsche Weg. Sich einzubringen, kommunizieren und mit guten Beispiel voran zu gehen, das sind die Mittel um eine Gemeinschaft am Leben zu halten und Veränderungen mit zu gestalten.

Es ist zu wünschen, dass sich jeder von uns öffnet und sich die Kritik vor Augen hält, damit wir Jäger unsere Gemeinschaft aufrechterhalten und als ein Aushängeschild unserer Bruderschaft nach Innen und Außen auftreten können.

2. Vorsitzender
Christian Purtsch

Kontakt

Jägercorps 1950
Holzbüttgen e.V.

1. Vorsitzender
Sascha Winterhoff
Gleiwitzer Straße 2
41564 Kaarst

Telefon: +49 172 7858123

jchb1950(at)gmail.com

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